Geschichte
Brauchtum & Traditionen
Seit der Gründung des Vereins im Jahre 1753 sind nunmehr 258 Jahre vergangen, die enorme Veränderungen in allen Lebensbereichen und einen gewaltigen technischen Fortschritt gebracht haben. Diese Entwicklung konnte auch am Junggesellenverein nicht spurlos vorübergehen.Die Frage aber, ob der Verein in seiner heutigen Form mit seinen derzeitigen Zielen und Aufgaben überhaupt noch dem entspricht, was die Gründer des Vereins beabsichtigten, lässt sich mit einem klaren Ja beantworten. Die zeitgemäßen, unbedingt notwendigen Reformen, die in diesen zweieinhalb Jahrhunderten vorgenommen wurden und ohne die kein Verein auskommen kann, haben das Wesen des Junggesellenvereins nicht verändert.
Auch heute noch veranstalten die Junggesellen, genau wie vor 258 Jahren, die Löhndorfer St.-Georg Kirmes. Sie ermitteln einen König, führen Festzüge und einen Parademarsch durch, stellen einen großen und kleine Maibäume auf und sie freuen sich auf den Morgen des Maisonntags, wenn sie in aller Frühe gemeinsam mit den Mädchen zum „Maiflücken" ausziehen. Auch bei jedem Löhndorfer Mädchen, das einen auswärtigen Jungen heiratet, den „Heules" zu holen, gehört nach wie vor zu den Aufgaben des Vereins. Die Junggesellen veranstalten alle zehn Jahre ein Junggesellenfest und besuchen zwischendurch die Feste der Nachbarvereine. Die traditionelle Junggesellentour bildet auch jetzt noch einen Höhepunkt im Vereinsleben.
Die Statuten des Vereins, die sich nur sehr unwesentlich geändert haben, stellen ebenfalls ein Bindeglied zwischen der jetzigen Junggesellenvereinsgeneration und den Vereinsgründern dar.Der Junggesellenverein besteht also in seinem wesentlichen Gehalt noch so, wie er 1753 gegründet wurde.
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